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Schauspiel Hannover / Staatstheater Hannover
Intendant / Co-Geschäftsführer seit 2025
Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH


Seit der Spielzeit 25/26 ist Vasco Boenisch Intendant des Schauspiel Hannover. Als Intendant ist er zudem Co-Geschäftsführer der Niedersächsischen Staatstheater Hannover GmbH.

Unter seiner Leitung steht das Schauspiel Hannover für ein modernes, einladendes und innovationsfreudiges Stadttheater. Es ist ein Ort, der sowohl Künstler*innen als auch Publikum inspiriert — mit einem vielfältigen, politischen und bewegenden Programm.

Das Herzstück bildet das feste Schauspielensemble, das Biografien und Einflüsse aus verschiedenen Ländern der Welt vereint. Regisseur*innen, die mit ihren Arbeiten das deutschsprachige und internationale Theater prägen, arbeiten regelmäßig in Hannover. — Zum Programm der Auftaktspielzeit zählen preisgekrönte Künstler*innen wie Jetse Batelaan, Sibylle Berg, De Warme Winkel, Jorinde Dröse, Jenny Erpenbeck, Herbert Fritsch, Selen Kara, Necati Öziri, Toshiki Okada, Falk Richter, Yael Ronen, Christopher Rüping und Saara Turunen. — Mit seinen Inszenierungen gastiert das Schauspiel Hannover auch in anderen Theatern und auf internationalen Festivals.

Das Schauspiel Hannover versteht sich als ein kreativer Raum, der Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen einlädt, sich zu entfalten und im Dialog zu bleiben. Hier sind alle willkommen, sich künstlerisch zu Hause zu fühlen und Gedanken auszutauschen, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist. Die neu gegründete Stadtdramaturgie und die Programmreihe Universen geben Menschen der Stadt und unheard voices eine Bühne.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Junge Schauspiel Hannover als integrativer Raum für die nächste Generation. Es fördert Vielfalt und lädt junge Menschen ein, sich mit den Herausforderungen und Themen ihrer Zeit auseinanderzusetzen. Es beteiligt sie aktiv an der Programmgestaltung und ermutigt sie, eigene Talente zu entdecken. Den Spielplan des Jungen Schauspiel Hannover unter der Leitung von Cathrin Rose prägen neue Erzählformen für eine moderne und diverse Stadtgesellschaft.

Mit einem klaren Bekenntnis zu Offenheit, Vielfalt und Empathie macht sich das Schauspiel Hannover zur Aufgabe, zivilgesellschaftlichen Austausch mit Respekt und Leidenschaft zu fördern. Es entsteht nicht nur Theater, sondern ein lebendiges Forum für die Auseinandersetzung mit der Welt von heute — miteinander und füreinander.

© Schauspiel Hannover / Tobias Kruse / Moritz Küstner / Matthias Steffen / China Hopson

Was für ein Auftakt!

Neue Presse

Ein gelungener Spielzeitauftakt am Schauspiel Hannover.

NDR Kultur

In sechs Wochen zehn Premieren. Deren erste, „PRIDE“, und „Das neue Leben“ bilden eine Klammer des sehr zugewandten, umarmenden Theaters.

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Das Stück erfüllt in allen Details den Anspruch, mit dem der neue Intendant Vasco Boenisch zu Beginn dieser Spielzeit antrat: gesellschaftliche Relevanz, der Blick in die Themen der Zeit, aber zugleich „sinnliches, attraktives, inspirierendes Theater“, wie Boenisch es im Gespräch mit dem NDR formuliert hat.

Süddeutsche Zeitung

Und einmal mehr gab es in dieser Spielzeit Standing Ovations.

leibniz.fm

Hier zeigt das Schauspiel, was technisch alles möglich ist. Das Theater wird zum Wunderkasten. Es gibt Blendeffekte, Projektionen, wunderbare Lichtspiele mit Verzögerungen von Bewegungen und Überlagerungen von Videobildern. Man staunt.

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Das gesamte neunköpfige Ensemble des anderthalbstündigen Abends agiert hochvirtuos und schlicht hinreißend.

Theater pur

Der gesamte Abend erweist sich als durchaus große und auch echt bildgewaltige Feier des Menschseins und des Theaters.

Deutschlandfunk Kultur (Fazit)

Der gebürtige Berliner Vasco Boenisch, Jahrgang 1980, war lange Journalist. Nach seiner Zeit am Schauspielhaus Bochum hat er nun seine erste eigene Intendanz inne. Dass dieser Wechsel, gleichsam auf die andere Seite der Rampe, gutgehen kann, scheint die erste Hannoveraner Saison zu bestätigen. Die Reaktionen auf so unterschiedliche Inszenierungen wie Falk Richters „Pride“ und den Katja-Riemann-Soloabend „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“, einen Monolog von Sibylle Berg, waren gleichermaßen positiv.

Süddeutsche Zeitung

Es sind dieser Perspektivwechsel, durch die Anderen auf sich selbst zu blicken, und das fantastische Ensemble, die den Abend reizvoll machen.

taz – die tageszeitung

In der Konsequenz und Ausführung des ästhetischen Ansatzes ist es ein beeindruckender Abend.

nachtkritik.de

Das Publikum applaudiert im Stehen, als der letzte Ton verklungen ist, und hat eine neue Theaterliebe gefunden.

Neue Presse